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Trotz der vorübergehenden Senkung des Strompreises: Voltizy Community erhält die Vorteile für ihre Mitglieder aufrecht und erleichtert den Zugang zu Energiegemeinschaften

  • vor 18 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

Kehlen, 31. Juli 2026 – Nach der Veröffentlichung der Verordnung ILR/E26/28 vom 16. Juli 2026, welche eine vorübergehende Senkung des Strompreises für den Zeitraum vom 1. August bis zum 31. Dezember 2026 vorsieht, kündigt die Group Marth mehrere Maßnahmen an, um die Attraktivität von Voltizy Community, ihrer erneuerbaren Energiegemeinschaft, zu erhalten. Die Unternehmensgruppe wird insbesondere die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Maßnahme auf den Energieaustausch zwischen den Mitgliedern selbst tragen und gleichzeitig den Genossenschaftsanteil für neue Verbrauchermitglieder senken, um die Gemeinschaft weiterhin möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.

Eine sinnvolle Maßnahme … mit unbeabsichtigten Nebenwirkungen

Die Group Marth (Brunata-Metrona, e-trash, Voltizy Charging und Voltizy Community) begrüßt den Willen der öffentlichen Hand, die Kaufkraft von Haushalten und Unternehmen angesichts der Energiekosten vorübergehend zu unterstützen. Die Senkung des regulierten Strompreises hat jedoch eine weniger sichtbare Folge: Sie verringert vorübergehend den wirtschaftlichen Vorteil des lokalen Austauschs erneuerbarer Energie innerhalb einer Energiegemeinschaft.

Dabei stellen Energiegemeinschaften einen wesentlichen Baustein der Energiewende in Luxemburg dar. Sie ermöglichen es, lokal erzeugten Strom aus erneuerbaren Quellen sinnvoll zu nutzen, Erzeuger und Verbraucher miteinander zu verbinden und die Energieunabhängigkeit des Landes zu stärken.


"Angesichts dieser neuen Herausforderung hat sich die Group Marth bewusst dafür entschieden, positive Energie weiterzugeben und die Energiewende aktiv zu unterstützen. Wir hoffen jedoch, dass die Tripartite die negativen Auswirkungen dieser Entscheidung erkennt und zukünftige Fördermechanismen Energiegemeinschaften nicht länger in diskriminierender Weise ausschließen werden.“


Patrick Marth (CEO) und Rudy Kech (Co-CEO), Group Marth


Voltizy Community übernimmt die Auswirkungen der Maßnahme

Um die Dynamik der Energiegemeinschaft während dieses außergewöhnlichen Zeitraums aufrechtzuerhalten, hat Voltizy Community beschlossen, die durch diese Maßnahme entstehenden Mehrkosten vollständig selbst zu tragen.

Vom 1. August bis zum 31. Dezember 2026 gelten daher weiterhin folgende Konditionen:

  • Energieaustausch auf nationaler Ebene innerhalb der Voltizy Community wird sowohl für Produzenten als auch für Verbraucher weiterhin mit 8 ct/kWh (zzgl. MwSt. und ohne Netzentgelte) vergütet bzw. berechnet – anstelle von 10,5 ct/kWh für den Verbrauch.

  • Lokaler Energieaustausch innerhalb derselben gemeinschaftlichen Eigenverbrauchsgemeinschaft bleibt sowohl für Produzenten als auch für Verbraucher bei 13 ct/kWh (zzgl. MwSt. und ohne Netzentgelte) – anstelle von 15,5 ct/kWh für den Verbrauch.

Die Kosten dieser Ausgleichsmaßnahme werden vollständig von Voltizy Community getragen. Dadurch bleiben die ursprünglich vorgesehenen wirtschaftlichen Bedingungen für die Mitglieder erhalten, ohne das Funktionieren der Energiegemeinschaft zu beeinträchtigen.


Eine Energiegemeinschaft, die noch zugänglicher wird


Voltizy Community kündigt zudem eine weitere wichtige Maßnahme an: Ab dem 1. August 2026 beträgt der Genossenschaftsanteil für neue Verbrauchermitglieder nur noch 1 Euro.

Mit dieser Entscheidung soll eine der letzten Hürden für den Beitritt beseitigt werden, damit noch mehr Menschen an der Energiewende teilhaben können – unabhängig davon, ob sie Mieter oder Eigentümer, Studierende, Berufseinsteiger, Rentner oder Haushalte mit geringem Stromverbrauch sind.

Das Ziel bleibt unverändert: Möglichst vielen Menschen den Zugang zu lokal erzeugter erneuerbarer Energie zu ermöglichen, ohne dass sie selbst in eine Photovoltaikanlage investieren müssen.


Energiegemeinschaften: eine nachhaltige Antwort


Während staatliche Unterstützungsmaßnahmen eine kurzfristige Antwort auf steigende Energiepreise darstellen, verfolgen Energiegemeinschaften einen langfristigen Ansatz. Ihr Ziel besteht nicht nur darin, Einsparungen zu ermöglichen, sondern die Art und Weise, wie Energie erzeugt, geteilt und genutzt wird, nachhaltig zu verändern.

Voltizy Community wurde gegründet, um den Austausch von in Luxemburg erzeugtem erneuerbarem Strom zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Wohnungseigentümergemeinschaften und Unternehmen zu fördern – auf Grundlage von Zusammenarbeit, Transparenz und Solidarität. Jede innerhalb der Gemeinschaft geteilte Kilowattstunde kommt unmittelbar ihren Mitgliedern zugute und stärkt zugleich die lokale Wirtschaft.

Im Gegensatz zu traditionellen Energiemodellen, bei denen ein erheblicher Teil der Wertschöpfung das Land verlässt, ermöglicht eine Energiegemeinschaft eine faire Vergütung der Produzenten und bietet den Verbrauchern direkten Zugang zu lokal erzeugter Energie. Dieser Ansatz trägt dazu bei, die Energieversorgung Luxemburgs gegenüber den klimatischen, wirtschaftlichen und geopolitischen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte widerstandsfähiger zu machen.

Über ihren technischen Betrieb hinaus ist Voltizy Community vor allem ein gemeinschaftliches Projekt. Als Genossenschaft organisiert, ermöglicht sie jedem Mitglied, sich aktiv an der Energiewende und an der Weiterentwicklung der Gemeinschaft zu beteiligen.

Mit den heute angekündigten Maßnahmen – der Beibehaltung der bisherigen wirtschaftlichen Bedingungen für den Energieaustausch sowie der Senkung des Genossenschaftsanteils für Verbrauchermitglieder auf 1 Euro – bekräftigt die Group Marth über ihre Energiegemeinschaft Voltizy Community ihren Anspruch, eine offene, inklusive und für möglichst viele Menschen zugängliche Energiegemeinschaft aufzubauen.

Denn die Energiewende kann nur gelingen, wenn jeder – unabhängig von Einkommen oder Wohnsituation – daran teilhaben kann.

 
 
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